Warum Wohnraumlüftung ?

Gleichmäßiger und wohltuender
Luftwechsel anstelle von
Fensterlüftung mit Kälteeinbruch.

Die Lüftung durch Fensteröffnen ist eine unkontrollierte Lüftung.
Sie gibt einen sehr hohen Luftwechsel wenn es im Raum heiß
und draußen kalt ist. Erhebliche Mengen Warmluft strömen aus
dem Raum und die einströmende Kaltluft legt sich wie
eine Eisdecke auf den Boden

Fensterlüftung
Eine Ressourcenvergeudung
Lüftung mit Wärmerückgewinnung spart Energie
In einem "normalen Haus" , wo die Luft jede zweite Stunde gewechselt wird, beträgt der Wärmeverlust durch die Lüftung ca. 6.000-6.500 kWh pro Jahr. Mit einem Lüftungswärmetauscher können bis zu 60-70 % der Wärme zurückgewonnen werden. Die rückgewonnene Wäme wird zur Erwärmung der kalten, frischen Außenluft verwendet, bevor diese in das Wohnzimmer und Schlafzimmer geleitet wird. Kontrollierte Lüftung ist ein automatischer Luftwechsel im Haus, z.B. ein mal jede zweite Stunde. Bei Überfeuchtigkeit und besonders schlechter Luft kann die Rate auf ein mal pro Stunde erhöht werden. Es ist unzeitgemäß und eine Vergeudung von Ressourcen, wenn man zuerst die einströmende, kalte Außenluft von den Heizkörpern des Hauses aufwärmt und später, bei Ablüftung der schlechten Luft, die Wärme wieder verschwinden lässt.

Die Forderung heutiger Bauherren nach ausgereiften Modellen
energiesparender Bautechnik unter der Berücksichtigung hoher
Ansprüche an Komfort und Behaglichkeit macht eine enge
Zusammenarbeit zwischen Architektur, Heiztechnik und
Lüftungstechnik erforderlich.
Angesichts der hohen Dichtigkeit der Fensterfugen moderner Fenster
und der sehr guten Wärmedämmung der Außenwände reicht der natürliche Austausch der Raumluft nicht aus, die hygienischen und psychologischen Anforderungen der Nutzer zu erfüllen.

Wird wenig gelüftet steigen Co2-Gehalt, Schadstoffgehalt und Wasserdampfgehalt stetig an.
Durch den Feuchteanstieg und die Konzentration der Ausdünstungen der Bewohner sowie aus den Einrichtungsgegenständen kommt es zu einer Geruchsbelästigung und zur Bildung von Schadstellen an der Bausubstanz.
Feuchteflecken und Schimmelbildung sind die unschönen Folgen.

Bei einer Zuluftführung von weniger als 3 m3 pro Stunde pro Person
tritt ein echter Sauerstoffmangel auf.
Der Mensch fühlt sich unwohl und auch eine gesundheitliche
Gefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.
Eine Mindestluftrate von 20 - 40 m3/h pro Person ist erforderlich,
um die CO2-Konzentration unter dem Grenzwert von
ca. 0,07 Vol.-% zu halten.

Durch die Verringerung der natürlichen Lüftung über Fugen, aufgrund
der für den Wärmeschutz notwendigen erhöhten Dichtheit der Gebäude,
stauen sich verbrauchte Luft und Feuchtigkeit im Gebäude.
Lüftung ist notwendig um die Gefahr der Feuchteschäden zu verhindern. Bei unkontrollierter Lüftung über Fensteröffnung geht jedoch die teuer bezahlte Wärme verloren.
Die Lösung für diese "Herausforderung" Ist eine bedarfsgerechte
Be- und Entlüftung über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Der Luftaustausch im Gebäude findet über zwei voneinander
getrennte Luftsysteme statt.
Über ein Luftkanalsystem wird die verbrauchte, feuchte und warme Luft
aus Küche, Bad und Toilette abgezogen und über den Wärmetauscher
geführt, in dem der Wärmeaustausch zwischen der warmen Abluft und
der kälteren Außenluft/Frischluft stattfindet.
Die durch den Wärmetauscher vorgewärmte Außenluft wird über das
zweite Luftkanalsystem den Wohn-, Aufenthalts- und Schlafräumen
zugeführt. Die entwärmte, mit Geruchsstoffen und Feuchte belastete
Abluft geht als Fortluft aus dem Haus.
Innerhalb der Wärmerückgewinnung findet keinerlei Luftvermischung
und somit auch keine Übertragung von Gerüchen statt.

 

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